Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch
Vor dem Vorstellungsgespräch sollten Sie sich mit den typischen Fragen im Vorstellungsgespräch befassen, um von vornherein Nervosität abzubauen. Denn Angst und Nervosität können Sie deutlich reduzieren, indem Sie schon vorab ungefähr wissen, was Sie erwartet. Die InterviewpartnerInnen werden Ihnen diese ruhigere Grundstimmung anmerken und Ihren höhere Souveränität im Umgang mit schwierigen Situationen zusprechen. Mangels starker Anspannung wird auch die Qualität Ihrer Antworten steigen. Einige Fragen im Vorstellungsgespräch werden besonders häufig gestellt. Daher werden sie als klassische Fragen oder typische Fragen bezeichnet. Mit diesen Fragen sollten Sie sich vor Ihrem Vorstellungsgespräch auseinandersetzen.

Wer sind Sie? Was sind Ihre Soft Skills?

Die Vorteile der Vorbereitung liegen auf der Hand: Sie kommen nicht ins Stottern oder Grübeln, sondern können beispielsweise auf die Frage nach Ihren Stärken klar und präzise Auskunft geben. Überlegen Sie sich auch immer Beispiele (Projekte, Praktika) aus Ihrem bisherigen Lebenslauf, anhand derer Sie bestimmte Aussagen über Kompetenzen belegen können. Legen Sie sich einige Beispiele zurecht, die Sie und Ihre Eigenschaften positiv beleuchten und die Sie bei Bedarf einbringen können.
Haben Sie vielleicht an einem schwierigen oder spannenden Projekt teilgenommen, sollten Sie unbedingt im Gesprächsverlauf darauf hinweisen. Möglicherweise kann das Projekt bei einer Frage nach Ihren Teamfähigkeiten oder Problemlösungsqualitäten platziert werden. So ist gewährleistet, dass die InterviewerInnen dieses Kapitel kennen und daraus relevante Eigenschaften ableiten können. Sollten Sie AbsolventIn sein, können Sie auch das Thema Ihrer Abschlussarbeit an dieser Stelle gerne als Gesprächsgrundlage nehmen, wenn es darum geht, ein Projekt darzustellen, an dem Sie langfristig gearbeitet haben.

Nennen Sie auch Negativ-Beispiele

Bei Ihrer Überlegung nach Projekten und Beispielen, auf die Sie mit Stolz hinweisen, sollten aber auch Negativbeispiele nicht fehlen. Fällt Ihnen ein Projekt ein, das nicht abgeschlossen werden konnte? Warum ist es gescheitert? Wie sind Sie damit umgegangen? Was haben Sie daraus für Schlussfolgerungen gezogen, die Ihnen in Zukunft helfen? Je mehr Beispiele Sie sich im Vorfeld überlegen, desto flexibler können Sie sie später im Gespräch einsetzen und zur Illustration Ihrer Antworten einsetzen.

Seien Sie auf verschiedene Fragen vorbereitet

Auch Recherche bezüglich des Unternehmens und der zu besetzenden Stelle gehört zu einer gründlichen Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch. Besuchen Sie zu diesem Zweck die Internetseite der Firma, und recherchieren Sie die Unternehmenswerte. Was ist der Firma wichtig, und wie sieht die Unternehmensphilosophie aus? Analysieren Sie, wie sich das Unternehmen selber sieht und seien Sie über die Produkte und Marken informiert, die von ihm vertrieben werden. Durch welche Besonderheiten lässt sich dieses Unternehmen von der Konkurrenz auf dem Markt unterscheiden? Diese Hintergrundinformationen sollten Ihnen bekannt sein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diesbezüglich konkrete Fragen gestellt werden. Auch auf die Möglichkeit zum Ende des Vorstellungsgesprächs eigene Fragen zu stellen, sollten Sie vorher gut vorbereitet sein. Ein oder zwei Fragen sollten Sie mindestens stellen. Einerseits, um Interesse am Unternehmen zu bekunden, und andererseits, um eventuell noch offene Fragen zu klären. Grundsätzlich sind dabei Fragen im Hinblick auf das spätere Tätigkeitsfeld oder zu den Entwicklungsmöglichkeiten denkbar.
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